Stillstand.

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Sonntag. 24.9.2017

Die Sonne scheint. In Berlin beenden die letzten ihren Marathon. Die Menschen gehen wählen. Die Parteien hoffen und bangen. Ein wichtiger Tag für das Land und die Menschen.

Und ich sitze bei Coffee Fellows, esse meinen Bagel und genieße meinen Chai Tea Latte und überlege. Meine Stimme ist längst mittels Briefwahl abgegeben. Aber ich denke nach über das Wort Stillstand. Wieso verfällt man dem Stillstand? Und wieso einige immer wieder und andere -so scheint es- nie. Fehlt mir der Ehrgeiz? Hab ich keine Willensstärke? Beide Fragen würde ich mit Nein beantworten. Es ist die Bequemlichkeit bei mir, die mich daran hindert. Sport und Ernährung. Der Blog. Mein Geld. Mein soziales Leben. All diese Dinge befinden sich zu verschiedenen Zeiten oder gerne auch mal gleichzeitig im Stillstand. Und das obwohl ich die Möglichkeit habe, etwas zu verändern…genauso wie mit meiner Stimme zur Bundestagswahl. Also warum ist es so schwer für sich selbst etwas besseres zu wählen und nicht so selbstverständlich wie für das Land?

Vielleicht erkennt ihr euch in der ein oder anderen Frage wieder und seid angeregt darüber nachzudenken. So wie ich heute.

Schönen Sonntag meine Lieben,

Lena.

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Gewohnheiten.

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Jeder Mensch hat seine Gewohnheiten, seine täglichen Routinen, sein gewohntes Umfeld.
Morgens zählt jede Minute und sobald eine routinierte Handlung auch nur eine Minute länger dauert, läuft alles aus dem Ruder.
Wir arbeiten zu volle To-Do Listen ab, wir zählen die Minuten bis zur Mittagspause und dann bis zum Feierabend. Wir nehmen den gleichen Bus und setzen uns auf den gleichen Platz. Wir gehen zum Sport oder eben nicht. Wie war dein Tag? – Gut.

Doch warum?

Warum stehen wir morgens auf und verfallen da schon dem Alltagstrott?
Warum beeinflussen unsere täglichen Routinen mehr unsere Launen, als schöne Sonnenuntergänge, das lächelnde Kind im Bus, der nette Kunde auf der Arbeit?
Warum müssen wir erst eine Sache 21-mal wiederholen bis das in unserer Routine ist?
Und warum ist es so schwer etwas Gewohntes zu verlassen, was uns runterzieht und bedrückt?

Aus der bekannten Gewohnheit auszubrechen ist verdammt schwer, weil es uns Sicherheit gibt. Sicherheit das alles klappt. Aber vielleicht gibt das Neue, das Bessere uns viel mehr Sicherheit? Schon mal drüber nachgedacht?

Wir merken erst wie stark wir sind, wenn wir es sein müssen. Wir kriegen alles hin. Es wird alles gut. Sowieso. Immer. Es geht mal schneller, mal dauert es länger.

Genau dieser positive Gedanke und der Glaube an uns selbst sollte uns mehr Sicherheit geben als jede tägliche Gewohnheit die wir gelangweilt ausüben.
Darüber schon mal nachgedacht!?

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